Drei Tage lang durfte die Klasse 3b die Schulgartengestaltung mitplanen und dabei kräftig mit anpacken. Unter Anleitung von Carmen, aus dem Karlsruher Projektkreis Urbane Gärten, wurden zuerst vorhandene Pflanzen begutachtet und deren Namen bestimmt. Nachdem klar war, was Unkraut und was brauchbare Pflanzen sind, wurde gehackt, gegraben und an Wurzeln gezogen. Abfälle wurden per Schubkarre auf den großen Kompost gefahren und dort abgeladen. In Kleingruppen arbeiteten sich unsere 3b-Gärtner voran, die sich sehr interessiert und motiviert zeigten. Als alle Beete nun vorbereitet waren, wurden neue Pflanzen sinnvoll angeordnet und alte Pflanzen an anderen Standorten eingesetzt. Es entstand ein großes Beet mit vielen Erdbeerpflanzen, die im Juni hoffentlich viele rote Früchte tragen. Wenn sie erntereif sind, werden wir einen Erdbeerquark herstellen. Eine Vielzahl an Kräutern haben die Kinder mit Namen kennen gelernt und sie waren in die Lage, sie an unterschiedlichen Gerüchen zu erkennen. Als Zwiebelpflanzen wurden Knoblauch und Zwiebeln „gesteckt“. Neben Essbarem wurde der Garten durch ein blühendes Beet eingerahmt. Dort wurden nur Blühpflanzen eingesetzt. Wir achteten dabei auf unterschiedliche Blütezeiten, damit man in jedem Monat Farbe zu sehen bekommt. Da wir nicht nur den Sehsinn mit unseren Blumen ansprechen wollten, sprachen wir bewusst auch den Geruchssinn an, und pflanzen in regelmäßigen Abständen noch Lavendel hinzu. Auf diese duftende Blütezeit freuen wir uns heute schon. Damit man im Nachhinein noch weiß, welche Pflanze sich an den unterschiedlichen Orten verbirgt, haben wir für jede Pflanze Namensschilder aus Holz hergestellt, die unseren Garten nun zusätzlich schmücken.
In diesem Projekt haben wir nicht nur die Kleinpflanzenwelt kennen gelernt. Beim Graben sind wir auf allerlei Kleintiere gestoßen, die nebenbei immer wieder sehr bewundert wurden.


































