Die vielen Workshops
Am 20.11.18 war die Klasse 4a im jubez. An diesem Dienstag mussten alle Kinder um 8.00 Uhr in der Schule sein. Jehad, ein Freund von Frau Wolf, den wir aus der 3. Klasse kennen, war auch dabei. Als wir dort angekommen waren, sind wir erst einmal in den zweiten Stock gegangen, um die Rucksäcke abzulegen und die Jacken aufzuhängen. Es gab mehr als sieben Workshops. Wir wurden erst einmal rumgeführt. Es war auf jeden Fall ein toller Tag und wir hatten ein schönes Erlebnis.
(Luise, Lotte)
Das aufregende Spiel
Das Spiel war sehr witzig und lustig. Außerdem war es sehr knifflig. Es gab sechs Controller und darauf war immer eine Kugel, die leuchtete. Jedes Kind hatte einen anderen Controller und musste sich zu einer Musik passend im Raum bewegen. Wenn man eine dumme, unpassende Bewegung gemacht hat, ist das Licht ausgegangen und dann hat man verloren. Am Schluss haben wir einen Parcours aufgebaut, den man durchlaufen musste, da war es dann sehr schwierig.
(Janis, Colin)
Workshop „Lichtgestalten“
Ich, Valentina und Mia waren bei den Teelichtern, da haben wir ein Geschenk für Frau Wolf gemacht.
Wie es geht, erkläre ich jetzt:
Also, da war so ein Laminier-Blatt und dann noch Ausstecher. Man konnte auf einem anderen Blatt ein Herz, einen Stern und Blumen ausstanzen. Die ausgestanzten Sachen konnte man auf das Laminier-Blatt legen. Und man konnte auch etwas auf die Seite mit einem Edding schreiben, dann musste man es zuklappen und laminieren. Dann muss man es lochen, und zwar auf beiden Seiten. Jetzt noch die Musterklammern in die Löcher stecken und davor das Blatt zu einem ovalen Teil knicken. Und dann ist die Lichthülle fertig.
(Hannimarie)
Das coole Zirkusprogramm
Im Zirkus konnte man von einem Trampolin durch drei Reifen springen. Der eine war riesig, der andere mittelgroß und der letzte Reifen war winzig. Man durfte einen Salto ohne Ringe machen. Es gab auch einen schwierigen Rollstuhl-Parcours, den wir beide zwei Mal gemeistert haben. Jeder, der den Parcours gefahren ist, musste gucken, wie man über große Metallstangen fährt. Dann konnte man auch noch durch einen Tunnel rollen. Als letztes konnte man einen Slalom knacken. Danach kam schon das Ziel. Es gab den Parcours, damit man sieht, wie schwer es Menschen im Rollstuhl manchmal haben.
(Lars, Jakob)
Das komische Laufen
Im Zirkus gab es auch eine lange Matte, auf der zwei steinharte Bälle drauflagen. Eine nette Frau Namens Jule half allen Kindern, die auf die Bälle wollten. Manche schafften es sogar, darauf zu laufen, was echt sehr schwer war und man braucht dazu auch eine ganze Portion Mut, weil es keinen Halt gab. Ich schaffte zum Schluss auch ohne Hilfe auf den Ball zu kommen, indem ich in die Hocke ging und langsam aufstand.
(Erik)
Das spannende Programmieren
Zuerst war ich beim Programmieren, Nachher kam Janis dazu. Wir haben einen kleinen, sternförmigen Calliope mini programmiert. Auf Taste „A“ kam ein kleiner Text („Hallo“). Auf der Taste „B“ kam ein Bild (Fisch). Und beim Drücken beider Tasten gleichzeitig kam eine blaue Farbe. Als wir ihn geschüttelt haben, waren wir im Menü. Es gab vier verschiedene Sachen darauf:
1. Ein Freundschaftsspiel. Es gab einen Blitz, der zeigte, dass man nicht gut zusammenpasst, die Zwischenstufen 1-9, und ein Herz, das zeigt, dass man gut zusammenpasst.
2. Schere, Stein, Papier. Die Zeichen sahen so aus: Schere: x, Stein: , Papier: und Brunnen: . Ich spielte mit dem Calliope und Janis mit der Hand. Es ging 4:1 aus für den Calliope mini.
3. Snake. Ich habe drei Mal den Punkt gekriegt.
4. Programmieren. Da kamen der Text, das Bild und die Farbe her, die ich oben schon erklärt habe.
(Sara)
Die E-Broschen
Nach dem Programmieren kamen die E-Broschen dran. Wir schnitten Sachen aus Filz aus und steckten ein Licht als Nase rein. Ich habe einen Pinguin und eine Katze gebastelt.
(Sara)
Die aufregende Auszeit
Wenn man im jubez eine Auszeit brauchte, konnte man lesen oder auf einem Sofa ein Kochspiel spielen. Und es gab noch ein anderes Spiel, da war aber zu viel los und das Anstehen hätte sich dann nicht gelohnt. In der Leseecke gab es nicht nur Bücher, sondern auch Comics und spannende Zeitschriften, da wurde es einem nicht langweilig. Selbst die Spiele auf dem Fernseher waren sehr witzig. Aber leider durfte man nur eine Runde spielen. Dafür hat es sich aber sehr gelohnt, weil es so spannend war. Manchmal musste man zum Beispiel Tomaten schneiden, Suppe machen, Burger zubereiten und so weiter. Das Spiel konnte man nur zu viert spielen, außer man wollte es sich sehr schwierig machen.
(Janis, Georg)
Light-Writing
Es gab im jubez viele Workshops. Einer von ihnen war, eine Neonschrift in die Luft zu schreiben. Da gab es tolle Farben: Blau, rot, gelb, braun, grün, rosa und lila. Als
ich da war, habe ich gelb genommen. Das waren so kleine Lampen, die waren so groß wie ein kleiner Ball. Ich habe herausgefunden, dass man mit dem Licht schön schreiben konnte, zum Beispiel seinen Namen. Ich habe „Frau Wolf“ geschrieben. Als ich den Namen in die Luft schrieb, wurden Fotos davon gemacht. Mir hat es richtig Spaß gemacht. Ein Problem gab’s aber trotzdem: Man musste den Namen spiegelverkehrt schreiben. Bei den Bildern, die man in die Luft gemalt hatte, konnte man ganz normal zeichnen, wie man auch auf ein normales Blatt malen würde. Mein Bild habe ich zwei Mal ausdrucken lassen. Eins davon habe ich Frau Wolf geschenkt.
(Luisa)
Die coole App
Im jubez gab es viele Sachen, zum Beispiel einen Raum, in dem man selbst gemalte Tiere, Monster oder andere Dinge zum Leben erwecken konnte. Das ging aber nur mit einer App auf dem Ipad. Man konnte in ein Mikro reinsprechen und den gemalten Sachen eine Stimme geben. Sie konnten dann sprechen. Hoch oder tief, gruselig oder nett. Wenn aber jemand im Hintergrund geredet hat, hat man das auch gehört. Und man musste einen Kopfhörer aufsetzen, um die Stimme zu hören. Elias hatte eine Pommes-Tüte gemalt, Noah hatte einen Misthaufen gezeichnet, Lars hat eine Wolke erstellt und Jakob hat eine Sprite-Flasche gezeichnet.
(Elias, Noah)
Das Schwarzlichttheater
Im jubez gab es viele Workshops. Einer davon war das Schwarzlichttheater. Es gab Perücken, Ketten, Armbänder, Krabbeltiere, Bälle und Tücher. Man sollte sich schwarze T-Shirts und Hosen anziehen. Jetzt sollte man sich ein paar Gegenstände nehmen. Es gab auch noch Hüte und Brillen. Wenn man das Licht ausschaltet, leuchten alle diese Dinge. Dann wurde man fotografiert. Ich habe Fotos mit Leyia und Luise gemacht. Die Bilder sehen deswegen so toll aus, weil man nur die leuchtenden Gegenstände sehen kann. Den Körper kann man nicht sehen.
(Dalia)
Das Lernprogramm
Ich war in dem Raum, in dem behinderte Kinder im Rollstuhl ihre Lernprogramme vorstellten. Mir stellte ein Junge, der seine Hand nicht so gut bewegen konnte, sein Lernprogramm vor. An seinem Rollstuhl war vorne ein Tablet angebracht. Mit dem Programm konnte er rechnen und mit einer Tastatur und einem Knüppel als Maus konnte er auch schreiben und Arbeitsblätter auf dem Tablet bearbeiten. Dann probierte ich auch alles mal aus. Es hat Spaß gemacht.
(Henri)
Workshop mit einem Mädchen
Ich lernte ein Mädchen im Rollstuhl kennen, sie kann nicht reden. Deswegen gibt es für solche Kinder ein Programm, das für sie spricht. Die Schülerin steuert es mit den Knien, man kann es aber auch mit den Augen steuern. Ich habe mich mit dem Kind unterhalten und mit ihm gespielt. Das Spiel ging so: Sie hat Sachen über das Tablet gesagt und ich musste die passenden Symbole dazu auf dem Bildschirm finden. Ich habe sie gefragt, wie alt sie ist und wann sie Geburtstag hat. Sie antwortete: „Ich bin 11 und habe am 3. Juni Geburtstag.“
(Leyia)
Bühne frei!
Als erstes ging es zum Verkleiden. Wir trugen Brautkleider, Gürtel, Ketten und Leopardenfell-Jacken. Unsere Szenen handelten von einer Geldübergabe bis hin zu Kindergeburtstagen. Schauspielerinnen waren: Luisa und Johanna (Geldübergabe), Luise, Leyia und Dalia (Kindergeburtstag).
Es war superwitzig und immer wieder hat jemand laut gelacht.
Nach dem Theaterspielen konnte man sich alles auf einem Bildschirm noch einmal anschauen.
(Johanna)
Die gelungene Videoclip-CD
Ich, Valentina und Hannimarie waren bei den Videoclips. Jochen hat uns alles erklärt. Und Erik war der Mann, der die CDs gebrannt hat. Dabei war auch noch ein Jakob. Nun ging es los: Jochen hat uns als erstes ein Lied aussuchen lassen und wir haben uns für „In my mind“ entschieden. Danach sollten wir uns ein Mikrofon holen und damit haben wir dann Probe gesungen. Dann ging es erst so richtig los. Wir haben uns richtig Mühe gegeben. Als wir zu Ende gesungen hatten, durften wir uns einen Hintergrund aussuchen. Wir wollten als erstes Paris nehmen, aber
das hatten sie leider nicht zur Verfügung. Dann haben wir so eine Art Galaxie gewählt. Zum Schluss mussten wir drei Minuten warten, haben dann die CD abgeholt und sie Frau Wolf geschenkt.
(Mia, Valentina)
Der Ausflug war ein voller Erfolg und hat den Kindern so gut gefallen, dass einige von ihnen sogar noch die Nachmittage nach der Schule nutzten, um direkt noch einmal die jubez-Mediale zu besuchen!





